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Umwelt Klima


Gas: ein Viertel weniger CO2

Unter den fossilen Energien Gas, Öl und Kohle ist Gas mit Abstand am umweltfreundlichsten. Erdgas setzt etwa 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) frei als Erdöl und 30 bis 35 Prozent weniger als Kohle.

 

Im Schweizer Untergrund werden bis zu 470 Milliarden Kubikmeter Gas vermutet. Könnte dieses Gas genutzt werden, liessen sich über 172 Jahre alle Erdölheizungen ersetzen. Damit könnten rund 380 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

 

In seiner Energiestrategie 2050 setzt der Bundesrat auch auf Gas. Im Übergang von Atomstrom auf erneuerbaren Strom braucht es laut Landesregierung rund vier neue Gaskraftwerke. Zudem sollen gasbetriebene Wärme-Kraft-Koppelungsanlagen künftig für Wärme sorgen.

 

Dass Gas in der Energiestrategie 2050 entscheidend ist, erstaunt nicht. Denn Gas hat bedeutende ökologische Vorteile. Diese Vorteile sind umso grösser, wenn das Gas aus der Schweiz stammt.

 

Ökologisch wertvoll sind die tiefen CO2-Emissionen. Gas setzt auf der ganzen Versorgungskette pro Kilowattstunde 219 g CO2 frei – 25 Prozent weniger als Heizöl und 30 Prozent weniger als Kohle.

 

Weitere Vorteile:

  • Keine emissionsverursachenden Umwandlungsprozesse.
  • Kein langer und energieverbrauchender Transport aus dem Ausland.
  • Im Inland unterirdischer Transport, also kein Schwerverkehr mit Lärm und Abgasen.
  • Ungiftig für Mensch, Tier, Böden und Gewässer.
  • Nahezu schwefelfrei.
  • Frei von organisch gebundenem Stickstoff.
  • Schadstoffarme Verbrennung.
  • Weder Staub, Russ noch Schwermetalle.
  • Ideale Ergänzung zu erneuerbaren Energien, da – anders als Wind- und Sonnenenergie – regulierbar.
  • Keine Entsorgungsprobleme.